Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

ein Gesamtkunstwerk

Nicht nur auf der Bühne ist Kunst zu erleben - das MiR ist ein Gesamtkunstwerk!

Schon von weitem zieht es Besucher durch seine außergewöhnliche Architektur an. Durch die rechteckige Glasfassade scheint die beleuchtete Rotunde des Großen Hauses. Je näher man kommt, desto mehr Details werden sichtbar: sei es die Röhrenplastik von Norbert Kricke an der Außenwand des Kleinen Hauses, sei es die von Robert

Adams gestaltete kantige weiße Betonfront der Kassenhalle.
Auch im Inneren setzt sich die in den fünfziger Jahren von Architekt Werner Ruhnau und seinem Künstlerkollektiv präzise geplante Baukunst fort. Neben den berühmten blauen Reliefs von Yves Klein im Foyer - den größten Wandreliefs des Künstlers überhaupt - gibt es dort z.B. auch noch die originalen Sessel, die einen in sich stimmigen Gesamteindruck vermitteln. Diese organische Verbindung von spektakulärer Architektur und bildender Kunst macht das MiR zu einem der bedeutendsten Theatergebäude der Nachkriegszeit.

(Text: Musiktheater)

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